• Beitrag veröffentlicht:22.07.2020
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Die Schweizer Nationalsportart „Hornussen“ fasziniert durch die einzigartige Kombination aus Einzel- und Mannschaftssport. Wäseli, der zehnfache Schweizer Meister, ist bereits zum vierten Mal im PillerseeTal auf Trainingslager.

Das „Hornussen“ ist bei uns praktisch unbekannt, während es bei den Schweizer Nachbarn ein Nationalsport ist. Mit einem bis zu 3 Meter langen „Stecken“ wird der „Nouss“, eine kleine Scheibe möglichst weit geschlagen. Im Feld versucht die gegnerische Mannschaft den Nouss mit einer Holzschindel abzufangen ehe er den Boden berührt. Die Kombination aus Präzision sowie Einzelleistung beim Abschlag und dem Mannschaftsgeist beim Abfangen verleiht dem Hornussen seine besondere Faszination. Bis zu 300 km/h erreicht der Nouss und fliegt bis 330 Meter weit, wo er beim Abfangen immer noch rund 160 km/h schnell ist.

Dass die Sportart auch bei uns ihre Fans hat, beweisen Andreas und Sabine Unterlechner vom Hotel Unterlechner in St. Jakob in Haus. Schon seit vielen Jahren sind sie Sponsoren des zehnfachen Schweizer Meisters Wäseli, dessen jüngster Hornusser 5 Jahre und der älteste Aktive 79 Jahre alt ist. „2010 war die Mannschaft das erste Mal bei uns auf Trainingslager. Uns hat der Sport derart fasziniert, dass wir spontan entschieden haben den Verein zu unterstützen“, berichtet Andreas Unterlechner. Seitdem war das Team bereits viermal zum einwöchigen Trainingslager im PillerseeTal. Neben den Spielern sind auch viele Ehepartner mit in die Region gekommen und schätzen die Vielfalt im PillerseeTal beim Wandern, Biken oder Baden, während das Team trainiert. „Vier Stunden täglich ist Training und danach wird gemeinsam mit den Partnern die herrliche Landschaft, die Gastfreundschaft und das gute Essen genossen“, so Vereinspräsident Urs Schüpbach. Hornussen gibt es derzeit nur in der Schweiz und einigen Regionen Deutschlands, aber wer weiß ob die Begeisterung für diesen Sport nicht auch das PillerseeTal erfasst. „Das wäre natürlich der krönende Abschluss einer Trainingswoche, wenn wir gegen einen heimischen Verein ins „Ries“ ziehen könnten“, so Schüpbach mit einem Augenzwinkern.

TVB PillerseeTal – Kitzbüheler Alpen: Marion Pichler
WMP: Martin Weigl
www.pillerseetal.at

Urs Schüpbach in Aktion
volle Konzentration
Mit dem Träf den Nouss zu treffen ist nicht einfach.