Letzten Samstag, am Valentinstag, fand in Rickenbach bei Winterthur, weitab der Hornusser-Stammlande, die Eidgenössische Delegiertenversammlung statt. Für einmal mussten die Delegierten den langen Anfahrtsweg unter die Räder nehmen, den sonst die Kameraden aus der Ostschweiz zu fahren haben. Aber es hat sich gelohnt.
Die Hornusser Winterthur haben diesen Event hervorragend organisiert. Die Eventhalle, der Service, das Angebot an Getränken und Zwischenverpflegung liess ebenso wenig zu wünschen übrig, wie die zur Verfügung gestellte Infrastruktur.
Den Hornusserkameraden von Winterthur gilt an dieser Stelle mein herzlicher Dank, den sie hoffentlich bitte auch an ihre Angehörigen, den Helfern und Helferinnen weitergeben werden.
Ein herzlicher Dank und Gratulation auch dem Zentralvorstand, der ebenfalls sehr gut vorbereitet war und zügig durch die zahlreichen Traktanden geführt hat.
Meine Gratulation geht auch an die drei neuen Ehrenmitglieder des EHV. Sie haben diese Ehrung verdient durch jahrelange Arbeit zu Gunsten von uns Hornussern.
Aber es gibt auch einen Wehrmutstropfen zu vermelden. Sage und schreibe zwölf (12) Hornussergesellschaften fanden es nicht für nötig, eine Vertretung in die Ostschweiz zu entsenden und entschuldigten sich mit teilweise fadenscheinigen Gründen. Das zeugt von wenig Anstand und Respekt gegenüber der Arbeit der Funktionäre und insbesondere auch gegenüber den organisierenden Hornussern von Winterthur mit ihrem Staff. Das gehört sich einfach nicht. Wenn wir Hornusser uns gegenüber einem Organisator eines Anlasses so benehmen, werden wir über kurz oder lang niemanden mehr finden, der bereit ist, unsere Anlässe durchzuführen und dann wird unser Spiel und unser Sport sterben.
Jürg Lysser, Aarwangen


