Unsere Homepage hornusserweg.ch erfreut sich an externen Besuchern. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass wir regelmässig Anfragen über das Kontaktformular erhalten.
Viele dieser Anfragen stammen von Personen oder Gruppen, die den Hornusserweg entdeckt haben und sich für unseren Sport interessieren. Häufig möchten sie das Hornussen selbst ausprobieren. Wir fungieren in solchen Fällen als Vermittler und leiten diese Anfragen an die Gesellschaften weiter.
Eine dieser Anfragen ging Ende 2025 von einer Lehrperson in Zürich ein. Sie bieten in der Tagesschule diverse Workshops an, für welche sich die Kinder anmelden können. Im Frühling wurde das Themas Länder eingeplant, wobei auch die Schweiz mit ihren Traditionen thematisiert wurde.
Bei der Recherche ist sie auf unserer Homepage gelandet und hat angefragt, ob wir den Kindern das Hornussen erklären können.
Da ein Sport erlebt und nicht erklärt werden sollte, haben wir den Vorschlag gemacht, dass wir während den zwei Lektionen die Kinder Hornussen in einer vereinfachten Version ausprobieren lassen.
Die Begeisterung bei der Klasse, dass erneut das Thema Schweiz behandelt wird, war eher bescheiden. Dies änderte sich umgehend, als sie sich beim Abschlag mit Hasel-Stecken auf dem Holzbock mit Tennisbällen versuchen durften. Die zweite Gruppe erhielt in dieser Zeit eine Erklärung zum Spiel und wurde instruiert, wie das Abtun funktioniert.
Gewisse Kinder hatten zu Beginn Berührungsängste. Nach den ersten Versuchen wurde auch ihre Begeisterung geweckt. Am Ende der Lektionen konnten wir ein Kleinfeldhornussen durchführen. Fürs Abtun standen nebst Schindeln auch Baseballhandschuhe zur Verfügung.
Eines der Kinder, welches sich nicht sofort begeistern konnte, war am Schluss enttäuscht, dass der Spass schon vorbei ist.
Die Homepage Hornusserweg haben wir ins Leben gerufen, um externen Personen möglichst einfach das Hornussen näher zu bringen. Dass dies funktioniert, zeigt das Beispiel der Schule Zürich.


