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Der Countdown zum Eidgenössischen Hornusserfest 2027 läuft.

Vier Jahre Vorarbeit, ein Jahr bis zum Fest: Am Mittwochabend hat das Organisationskomitee im Restaurant Löwen in Kernenried erstmals öffentlich über den Stand der Vorbereitungen informiert und den Countdown zum 41. Eidgenössischen Hornusserfest 2027 lanciert. Eingeladen waren Landbesitzerinnen und Landbesitzer, das Organisationskomitee, eine Delegation des Eidgenössischen Hornusserverbandes sowie die Medien.

OK Eidg. Hornusserfest 2027

Das Fest findet zwischen dem 20. und 29. August 2027 an zwei Wochenenden in Zauggenried und Kernenried statt. Getragen wird es von der Hornussergesellschaft Zauggenried-Kernenried, die 1903 gegründet wurde und heute 70 Mitglieder sowie zwei Aktivmannschaften in der 1. und der 4. Liga zählt. Präsident Markus Hubacher aus Zauggenried ist seit 2022 im Amt und von Beginn weg in die Festplanung eingebunden. Den Zuschlag für die Durchführung erhielt der Verein an der Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Hornusserverbandes vom 12. Februar 2022.

Die Gesamtleitung liegt beim Co-Präsidium des Organisationskomitees: Matthias Stoll (Kernenried), Werner Bütikofer (Zauggenried) und Adrian Sägesser (Kirchberg) verantworten gemeinsam die strategische und operative Führung. Sie werden unterstützt von rund 20 Mitgliedern im Kern-OK und gegen 50 Personen im erweiterten OK. Für die Durchführung selbst werden am Fest rund 800 Helferinnen und Helfer im Einsatz stehen.

Zahlen, die zeigen, was hinter dem Fest steckt
Zwei Dörfer verwandeln sich für zehn Tage in eine Festarena: An den Berichten zum aktuellen Planungsstand nannte Matthias Stoll, Co-OK-Präsident, folgende Eckwerte. Auf einer Fläche von 50 Hektaren entstehen 30 Spielfelder in Zauggenried und Kernenried. Erwartet werden rund 240 teilnehmende Mannschaften mit insgesamt 4500 aktiven Spielerinnen und Spielern sowie 20’000 Besucherinnen und Besucher über die gesamte Festdauer.

Partnerschaft mit der Landwirtschaft
Ein zentrales Element der Vorbereitungen ist die frühzeitige Absprache mit den Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern der benötigten Flächen. Der Dialog dazu begann bereits Jahre vor dem Fest; Flächen, Fruchtfolge und Zufahrten wurden gemeinsam festgelegt. «Ohne die Landbesitzerinnen und Landbesitzer gäbe es dieses Fest schlicht nicht. Der Dialog mit ihnen hat Jahre vor dem eigentlichen Fest begonnen und er wird bis zum Rückbau im Herbst 2027 weitergehen», sagte Matthias Stoll. Bodenschutz, ein Zufahrtskonzept sowie Wetterreserven gehören von Anfang an zur Planung. Die Landkosten stellen einen zentralen Budgetposten dar; ein Teil davon wird über die Startgelder der Hornusserinnen und Hornusser finanziert, den Rest übernimmt die Festkasse. Nach dem Rückbau im Herbst 2027 werden die Flächen instand gestellt, damit die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nahtlos weitergeht.

Die BauernZeitung ist Medienpartnerin des Anlasses.

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