Wie erwartet holt sich Höchstetten den noch nötigen Punkt gegen Urtenen ohne nennenswerte Probleme und sichert sich zum dritten Mal in Folge verdient den Titel des Schweizermeisters.

Höchstetten ist Schweizermeister

Die Ausgangslage ähnelte derjenigen vom letzten Jahr. Höchstetten lag wie 2018 vor der letzten Runde mit 4 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger auf dem ersten Rang und brauchte im abschliessenden Spiel gegen Urtenen noch einen Punkt zum Titelgewinn. Dass dieser gegen die viertplatzierten Mittelländer geholt werden würde – daran zweifelte kaum einer. Dies auch wenn Urtenen nicht nur auf Tabellenrang 4 lag, sondern nach 14 Runden auch das viertbeste Schlagresultat aller NLA Mannschaften aufweisen konnte. Die fast 3000 Punkte Rückstand nach 14 Spielen zeigte dennoch das Stärkeverhältnis zwischen diesen beiden Mannschaften bereits im Vorfeld auf.

Urtenen begann solide, aber nicht überragend. Bereits früh musste der eine oder andere Fehlstreich notiert werden und als sich Adrian Wälchli gar eine 0 schreiben lassen musste wurde klar, dass es kein Superumgang werden würde. Schlussendlich totalisierten 307 und 294 Punkte, womit das Leistungslimit sicherlich nicht erreicht wurde. Höchstetten war im Ries souverän und trat hochmotiviert an den Bock. Bis zum siebten Schläger erreichten alle 40 und mehr Punkte in zwei Streichen. Danach schlich sich zwar auch der eine oder andere Fehlstreich ein, es war aber letztendlich eine solide Leistung und die ohne den verletzten Schlägerkönig Lukas Wälti angetretenen Höchstetter konnten sich 348 und 355 Punkte notieren lassen.

Im zweiten Umgang konnten sich die Mittelländer leicht verbessern und totalisierten 629 Punkte. Da Höchstetten wiederum einwandfreie Riesarbeit leistete stand der Schweizer Meister fest und die Schindeln flogen nach dem letzten Streich von Urtenen in den Sommerhimmel. Nun galt es noch den „Meisterumgang“ zu schlagen, wie man aus den Reihen der Oberaargauer hörte. Trotz des guten Vorsatzes war es sicherlich so, dass man die Männer um Spielleiter Michael Kummer diese Saison schon besser gesehen hatte. Die ganz grosse Spannung war wohl weg. Trotzdem resultierten nochmals solide 686 Punkte und somit ein Total von 1389 Punkte. Urtenen seinerseits musste sich eine Nummer schreiben lassen. Ein Streich von Christoph Günter berührte die Schussblende, zischte über die Köpfe weg und landete schliesslich bei Nummer 9 unabgetan am Boden. Da auch der direkte Konkurrent um Rang 4 in der Meisterschaft Bern-Beundenfeld im Ries patzerte, änderte diese Nummer letztendlich weder etwas am verlorenen Spiel gegen Höchstetten, noch an der Schlussrangliste der Meisterschaft.

Bester Einzelschläger war einmal mehr der Höchstetter Stefan Studer mit 94 Punkten, vor seinen Mannschaftskollegen Simon Erni mit 89 und Simon Leuenberger mit 88 Punkten. Als bester Urtener durfte sich Manuel Weber mit 83 Punkten ausrufen lassen.

Stefan Studer gewinnt die Einzelkonkurrenz souverän.

Recherswil-Kriegstetten kassiert 2 Numeros und steigt ab. Utzigen kann Wichtrach nicht mehr überholen, da beide Teams zwar verlieren, aber das Ries sauber halten und steigt auch ab.

NLB: Oberdiessbach gewinnt und steigt auf. Zäziwil-Reutenen und Steinen kommen nichtmehr an Belp-Toffen vorbei und steigen ab. Schafhausen gewinnt und steigt auf. Gondiswil kassiert 2 Numeros und steigt ab. Nicolas Müller gewinnt die Einzelkonkurrenz vor Martin Kramer und Marco Roos.

Alle Auf- und Absteiger ohne Gewähr, da noch Rekurse offen sind.

Schafhausen i.E.
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