Da 2019 das Übergangsjahr zu den kleineren Gruppen der NL ist, hängt das Damoklesschwert Abstieg über sehr vielen Mannschaften. Es wird eine sehr spannende Saison, wo es eminent wichtig sein wird, das Ries sauber zu halten.

NLA

Daniel Freudiger, Zuchwil

Titelverteidiger Höchstetten A geht sicher als Favorit ins Rennen. Wäseli A, Zuchwil A, Bern-Beundenfeld A, Utzigen A und Wasen-Lugenbach A kommen ihnen von der Schlagstärke sicher am nächsten. Entscheidend wird aber auch hier die Riesarbeit sein, blieben doch 2018 nur 5 NLA-Mannschaften ohne Numero. Bei den Abstiegskandidaten ist es nicht minder spannend. Von der Papierform her kommen hier Lyssach A, Aufsteiger Wichtrach A, Rüdtligen-Alchenflüh A, Gerlafingen-Zielebach A und Lyss A am ehesten in Gefahr. Das Risiko, dass es eine arrivierte Mannschaft erwischt ist in diesem Jahr mit 4 Absteigern aber viel grösser als sonst. Richigen A musste 2018 bis am Schluss kämpfen und dies nur, weil sie mit 4 Numeros die zweitschlechteste Riesbilanz hatten.

Silvan Binggeli, Zuchwil

Bei den Einzelschlägern ist Stefan Studer (Höchstetten) das Mass aller Dinge. Seine Saisonplanung hat den Focus zwar auf dem ESAF, aber er will sämtliche Meisterschaftsspiele bestreiten. 2018 hat sich auch gezeigt, dass Stefan Studer viel Konkurrenz in den eigenen Reihen hat. Zieht er einmal einen schlechten Tag ein, so ist dies in einer Gesellschaft wie Höchstetten fatal. Viele Rangpunkte gehen verloren und ein Sieg rückt in weite Ferne. Gespannt sind wir auch auf Titelverteidiger Simon Habegger (Utzigen). Er wird sicher alles daran setzen, die hervorragende Leistung der letzten Saison zu bestätigen. Für den Titelkampf sind auch Martin Stettler (Richigen), Andreas Keller (Wasen-Lugenbach), Roland Schneider (Wäseli), Jan Kindler (Höchstetten), Simon Erni (Höchstetten), Michael Kummer (Höchstetten) und Schlägerkönig Lukas Wälti (Höchstetten) bereit. Sie haben im vergangen Jahr sehr starke Schlagleistungen gezeigt und sind heiss auf die neue Saison.

Jan Kindler, Höchstetten

NLB

In der Gruppe 1 sind Thörigen A, Mättenwil-Brittnau A und Belp-Toffen A die schlagstärksten Mannschaften. Gefordert werden sie von Röthenbach i.E. A und Zäziwil-Reutenen A. Nicht zu unterschätzen sind auch die Aufsteiger Utzenstorf-Koppigen A und Thun A. Im Abstiegskampf wird es brutal. 5 der 16 Mannschaften steigen Ende Saison ab. Eriswil A, Häusernmoos und Oberdiessbach A scheinen von der Schlagleistung her die schlechtesten Karten zu haben. Doch sicher ist in dieser Saison niemand. Zu schnell können ein paar Numeros das Blatt wenden. Jeder muss auf der Hut sein.

In der Gruppe 2 sind Epsach A und Rüderswil A sicher die meistgenannten Kandidaten für den sofortigen Wiederaufstieg in die NLA. Krauchthal-Hub A, Schüpbach A und Hettiswil-Eintracht A möchten sicher möglichst lange bei der Aufsteigerfrage mitreden und werden die zwei Favoriten mächtig fordern. Bollodingen-Bettenhausen, Grenchen und Oberwil haben nur mit einer sehr guten Riesleistung die Chance den Ligaerhalt zu schaffen. Die restlichen Mannschaften sind alle gefährdet und der Zusammenhalt im Ries wird das Zünglein an der Waage sein.

Ueli Glauser, Stalden-Dorf

Christoph Grossenbacher (Rüderswil) und Roland Kocher (Epsach) haben in der NLA bewiesen, dass sie starke Nerven haben und erspielten sich einen guten Rang. Daher wird auch in der NLB mit ihnen zu rechnen sein. Peter Lüthi (Oberdiessbach) wird versuchen seinen Titel zu verteidigen. Christian Wegmüller (Schafhausen), Marco Roos (Mättenwil-Brittnau) und Michael Aerni (Mättenwil-Brittnau) werden sicher auch ins Geschehen eingreifen und kräftig mitmischen.

1. Liga

In der Gruppe 1 ist alles möglich. 6 Mannschaften, die für den Aufstieg in Frage kommen hatten 2018 einen Schnitt von etwas mehr als 1000 Punkte pro Spiel. Ob am Schluss Etzelkofen A, Limpach, Aetingen A, Winistorf-Seeberg A, Thörishaus oder gar Aufsteiger Schwarzenburg A die Nase vorne hat ist nicht vorhersehbar. Jeder kann jeden schlagen. Die starken B-Mannschaften von Wasen-Lugenbach, Recherswil-Kriegstetten und Urtenen sind ein wichtiger Faktor im Titelrennen.

In der Gruppe 2 ist Zimmerwald A der klare Favorit. Die stärksten Konkurrenten sind Habstetten, Rohrbachgraben und Lüsslingen-Nennigkofen. In dieser Gruppe sind sogar 4 B-Mannschaften, die den Kandidaten die Suppe versalzen können.

In der Gruppe 3 ist Oeschenbach-Kleindietwil A zu favorisieren. Hasle b. Burgdorf A wird sicher versuchen den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Bowil und Mützlenberg-Nesselgraben A dürfen nicht unterschätzt werden. Auch in dieser Gruppe mischen 3 B-Mannschaften kräftig mit.

Der Setz ist sehr wichtig. Er baut zum Schläger das Vertrauen auf.

In der Gruppe 4 wird Winterthur A von Rütschelen A, Biberist-Dorf und Ersigen A gefordert. Mit nur einer B-Mannschaft scheint es hier am meisten auf die Direktduelle der Aufstiegskandidaten anzukommen. Eine sehr spannende Gruppe mit vielen brisanten Partien.

Nach dem Transfer von Sven Gyger (Dieboldshausen) zu Wäseli wird es sicher einen neuen Sieger geben. Matthias Laubscher (Lüsslingen-Nennigkofen) ist einer der Spitzenkandidaten. Dazu gesellen sich Dario Cobuccio (Biberist-Dorf) und Peter Berchtold (Alchenstorf). Bei den B-Mannschaften ist es noch nicht klar, wer wo spielt. Hier werden sich auch noch einige Kandidaten für einen Spitzenplatz einfinden.

2.Liga

In der Gruppe 1 strebt Wattenwil A den sofortigen Wiederaufstieg an. Biel-Schwadernau A, Tramelan und Busswil b. Heimiswil sind ihnen auf den Fersen. Auch Tägertschi-Häutligen darf nicht unterschätzt werden.

In der Gruppe 2 sind die Absteiger Büren zum Hof A und Schlosswil-Gysenstein A zu favorisieren. Heimiswil B, Wasen-Lugenbach C und Worb sind die stärksten Verfolger. Auch in dieser Liga ist die Riesarbeit das Non-Plus-Ultra.

In der Gruppe 3 streiten sich vor allem Langnau-Berge, Oberthal, Graben und Grünenmatt-Brandis um die Ausstiegsplätze. Wer hier das Rennen macht ist sehr offen. Die Tagesform und das Quäntchen Glück werden entscheiden.

In der Gruppe 4 ist Biglen-Arni B die schlagstärkste Mannschaft. Huttwil, Schwarzhäusern-Aarwangen, Tenniken, Thalgraben und Sumiswald eifern im Wettstreit um die Aufstiegsplätze mit und werden sich mächtig ins Zeug legen.

Harry Moosmann, Studen-Madretsch

Dominic König (Biel-Schwadernau) und Marcel Eggimann (Huttwil) werden Dominic Burkhalter (Süri-Spengelried) und Simon Flükiger (Tramelan) herausfordern. Auch Stefan Gäumann (Tägertschi-Häutligen) darf nicht unterschätzt werden. Wie stark der Sieger der 3. Liga Martin Kölliker (Langenthal-Wynau) auftrumpfen kann, das wird sich im Laufe der Saison zeigen.

3. Liga

In der Gruppe 1 sind Gerzensee-Kirchdorf und Grafenried-Jegenstorf die Favoriten. Belp-Toffen B und Schüpbach B folgen dicht auf und Etzelkofen B hat in der letzten Saison mit einer sehr guten Riesarbeit überzeugt.

In der Gruppe 2 streiten sich Lyss B, Rüderswil B, Dotzigen und Aefligen um die Aufstiegsplätze. Wenn Burgdorf A wieder so stark im Ries agiert, gehören sie auch zu den Kandidaten. Es wird viele Enge Partien geben und Überraschungen sind vorprogrammiert.

In der Gruppe 3 sind Recherswil-Kriegstetten C, Rothrist-Olten und Gohl die schlagstärksten Mannschaften. Die restlichen Mannschaften scheinen extrem ausgeglichen zu sein. Auch in dieser Gruppe ist Spannung pur vorprogrammiert.

In der Gruppe 4 werden Auswil-Wyssbach A, Grasswil und Thunstetten den Tarif angeben. Krauchthal-Hub B, Mättenwil-Brittnau B, Hettiswil-Eintracht B und Reinach lauern auf ihre Chance. Rütschelen B war im Ries sehr stark und darf nicht unterschätzt werden.

Die Riesarbeit ist enorm wichtig.

Reto Kaiser (Grasswil) und Luca Salzmann (Gohl) fordern Peter Neuenschwander (Halten) und Matthias Fankhauser (Lotzwil) heraus. Samuel Krebs (Halten) wird sich auch in den Titelkampf einschalten und seine langjährige Erfahrung aus vielen NLA-Spielen in die Waagschale werfen.

4. Liga

In der Gruppe 1 ist Bramberg B der Favorit. Heimiswil C, Epsach B und Gerlafingen-Zielebach C folgen dicht auf. Hier wird die Riesarbeit den Ausschlag geben. Wer wenig Numeros kassiert, der wird vorne mitspielen.

In der Gruppe 2 ist Saurenhorn mit Abstand die schlagstärkste Mannschaft. Dahinter reihen sich Gammen, Wäseli C und Herbligen ein. Auch in dieser Gruppe ist viel möglich. Die Spannung ist bereits jetzt zu spüren.

In der Gruppe 3 kämpfen Oberönz-Niederönz B, Obfelden, Oeschenbach-Kleindietwil B und Schoren B um die Aufstiegsplätze. Die restlichen Mannschaften müssen sich vor allem auf die Riesarbeit konzentrieren. Diese öffnet ihnen die Tür zur höheren Liga.

In der Gruppe 4 sind Leimiswil und Wiedlisbach wohl nur schwer zu überschlagen. Ihre Riesarbeit war aber im letzten Jahr nicht gut genug und daher haben auch Schlosswil-Gysenstein B und Oschwand-Biembach B gute Chancen.

Stefanie Portner, Wattenwil

Peter Staub (Lohn) gehört sicher zu den meistgenannten Favoriten. Ansonsten ist eine Prognose extrem schwierig, da noch nicht klar ist, wer in dieser Saison in den B- und C-Mannschaften spielt. Jeder hat eine Chance. Wir sind gespannt.

5. Liga

In der Gruppe 1 sind Studen-Madretsch und Zäziwil-Reutenen C die schlagstärksten Mannschaften. Ob dies zum sofortigen Wiederaufstieg reicht, ist schwer zu sagen. Die Riesarbeit muss sicherlich auch stimmen. Die restlichen Mannschaften liegen auf der Lauer und sind bereit in die Bresche zu springen.

In der Gruppe 2 sind auch die Absteiger Hasle b. Burgdorf B, Heimberg und Busswil BE B zu favorisieren. Trimstein B hat 2018 eine gute Riesarbeit gezeigt und ist auch bereit für einen vorderen Rang. Wer weiss, wozu es in diesem Jahr reicht.

In der Gruppe 3 sind Aeschi B, Ersigen B und Eriswil B die Favoriten. Wer am Schluss die Nase vorne hat, ist schwer zu sagen. Auch hier ist vieles möglich und jede Mannschaft hat ihre Chance. Jedes Numero zählt im Kampf um die Aufstiegsplätze.

Hier lasse ich mich einmal auf die dünnsten Äste hinaus und sage Raphael Troxler (Luzern) gewinnt das Ding. Ich hoffe, dass ich ihm jetzt nicht zu viel Druck gemacht habe 😉

Ich wünsche allen lange Streiche und möglichst wenig Numeros. Mögen die Besten gewinnen!

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