• Beitrag veröffentlicht:08.04.2026
  • Beitrags-Kategorie:Berichte

Palmsonntag, 29. März bis Karfreitag, 3. April 2026

Bereits zum 30. Mal fuhren 16 Schweizer Hornusser nach Deutschland, um mit den verbliebenen Kameraden von Münnerstadt und Grossrinderfeld in der Karwoche zu trainieren und die Kameradschaft zu pflegen.

Wie immer in der Karwoche traten die handverlesenen, meist ehemaligen Funktionäre des EHV, die Reise nach Münnerstadt an und trafen im Verlauf des Sonntags im Hotel Tilman bei unseren Herbergseltern Rose und Christoph Henkelmann ein. Einzig Hans Schweizer musste diesmal auf die Teilnahme verzichten.

Garstiger und sehr kalter Start in die Woche

Am Montagmorgen fuhren wir zum dritten Mal auf das Feld in Althausen, welches uns Helene und Roland Bieberich für unser Trainingslager zur Verfügung stellen. Es war nur knapp über Null Grad und es wehte ein eisiger Wind. Alles andere als motivierendes Hornusserwetter. Aber der Stand wurde eingerichtet, das Ries ausgesteckt, zwei Mannschaften gebildet und schon fing das Training an. Ab und zu musste wegen starkem Regen unterbrochen werden. In jedem Umgang schlugen die Hornusser 2×3 Streiche die allesamt geschrieben wurden.

Die Kleidung lässt darauf schliessen, dass es nicht grad angenehm warm war.
Voller Einsatz beim Abtun im Ries

Am Mittag gabs eine kurze Pause bei strömendem Regen fürs Mittagessen, das einmal mehr von Hans Boss auf dem Grill zubereitet wurde. Dann gings weiter mit der Hornusserei, bis um 16 Uhr. Zusammenräumen und zurück ins Hotel, wo der Tag bei einem oder zwei Glas Bier besprochen wurde.

Beim Mittagessen am ersten Tag regnete es in Strömen.

Zunehmend angenehmeres Wetter und interessierte Gäste

Das Wetter wurde jeden Tag besser und schliesslich schien die Sonne am Donnerstag durchgehend und der Wind liess merklich nach. So konnten dann der Mürschter Robert Müller und der Grossrinderfelder Andreas Zeisner auch noch ins Geschehen eingreifen und schliesslich auch noch ein paar Kinder sich im Hornussen üben. Das lässt doch hoffen, dass wir nächstes Jahr mit Nachwuchs trainieren können.

Dass dann auch noch Susanne Will, von der Saale-Zeitung auf Platz war, um in der Zeitung einen Bericht zu veröffentlichen, war dann doch das Tüpfelchen auf dem i.

Kris Krauss übt mit seinem Sohn am Bock.
Emma Krauss lernt den Stecken kennen.
Robert Müller trainiert mit seinem Sohn.

Fazit: Erneut ein voller Erfolg

Es war einmal mehr ein sehr gelungenes Trainingslager, welches auch davon lebt, dass Kris Krauss und Florian Henneberger zusammen mit Robert Müller immer dafür besorgt sind, dass der Materialwagen, der Grill und auch eine Toilette zur Verfügung stehen. Ganz herzlichen Dank unseren Kameraden vor Ort für diesen nicht selbstverständlichen Service.

Wir danken an dieser Stelle auch den Landbesitzern Helene und Roland Bieberich, dass wir auf ihrem Feld Gastrecht geniessen und hornussen dürfen.

Wir freuen uns auf das 31. Trainingslager in Mürscht 2027 und hoffen, dass wir vollzählig antreten und unsere deutschen Kameraden wieder zum Hornussen treffen können.

Jürg Lysser, Aarwangen

Das Team Mürscht 2026