Aeschi baut seine Siegesserie aus.
Am Samstag, 28. März fand bereits die 10. Ausgabe des Eichhof Mooscup in Aeschi statt. Nachdem im letzten Jahr bei Bise lange Streiche geschlagen wurden, herrschten dieses Jahr wieder die gewohnten Wetterbedingungen am Mooscup – kühle Temperaturen und Gegenwind. Da für den späteren Nachmittag Regen gemeldet war und niemand während dem Hornussen nass werden wollte, starteten wir bereits etwas früher als geplant in den Wettkampf. Ein Schachzug der sich im Verlaufe des Tages als klug herausstellen sollte.
In der Mannschaftswertung will Aeschi A seinen Siegeszug der letzten drei Jahren fortsetzen. Dieses Jahr beginnt Aeschi A im Ries gegen Kräiligen-Bätterkinden, ein ungewohntes Gefühl auf heimischem Boden. Auf dem zweiten Ries duellieren sich Gerlafingen-Zielebach B und Winistorf-Seeberg A. Bereits früh deutet sich an, dass Aeschi A auch dieses Jahr um den Sieg mitreden will. Kräiligen-Bätterkinden muss viele Fehlstreiche notieren, während Winistorf-Seeberg A und Gerlafingen-Zielebach B bereits im ersten Umgang nicht alle Nousse abtun können. An dieser Situation ändert sich im zweiten Durchgang nicht mehr viel und Aeschi A siegt mit 0 Nr. 688 Punkte deutlich vor Kräiligen-Bätterkinden mit 0 Nr. 573 Punkte. Auf den weiteren Plätzen folgen Winistorf-Seeberg A mit 2 Nr. 820 Punkte sowie Gerlafingen-Zielebach B mit 6 Nr. 550 Punkte.
Auch in diesem Jahr gibt es ein neues Gesicht an der Spitze der Einzelschlägerwertung. Gabriel Joggi Kräiligen-Bätterkinden schlägt mit 72 Punkten (18,18,18,18) nicht nur die längsten Streiche, sondern ist als einziger Schläger mit vier gleichlangen Versuchen auch der konstanteste Spieler am heutigen Tag. Erneut doppelt vertreten auf dem Podest ist Winistorf-Seeberg. Valentin Huber mit 68 Punkten (16,17,18,17) und der Dauergast unter den Top 3 Emanuel Reist mit 64 Punkten (11,18,17,18) komplettieren das Treppchen. Die Dominanz von Winistorf-Seeberg am Bock spiegelt sich auch in der restlichen Rangliste wider. Sie erzielen acht Top 10 Plätze und holen insgesamt 11 Auszeichnungen.
Nach dem Hornussen konnten sich alle im trockenen Hüttli beim Fondueessen aufwärmen. Beim gemütlichen Beisammensein wurden die Schwachstellen der Mannschaften analysiert, an denen in den nächsten zwei Wochen vor dem Meisterschaftsstart noch gearbeitet werden muss. Die Hornusser Aeschi wünschen allen frohe Ostern und anschliessend eine erfolgreiche Saison mit vielen schönen Momenten auf dem Hornusserbitz.
Damian Guldimann, HG Aeschi


